Rezension zu Armin Kohnle: Luther, Calvin und die andern

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Rez. zu: Kohnle, Armin: Luther, Calvin und die andern. Die Reformation und ihre Folgen (Theologie für die Gemeinde VI/2), Leipzig 2016.

von Martin Böger, den 28. November 2016.

Die örtliche Kirchengemeinde und wissenschaftliche Theologie gelten gemeinhin als zwei völlig verschiedene Universen, deren Bewohner sich gegenseitig kaum verstehen können und es gar – so mutmaßen böse Zungen – am Willen des gegenseitigen Verständnisses mangeln könnte.

Attempto! Dachte sich wohl Prof. Dr. Armin Kohnle, selbst Ordinarius für Spätmittelalter, Reformation und territoriale Kirchengeschichte an der Universität Leipzig und beweist mit seinem kleinen, aber feinen Bändchen „Luther, Calvin und die anderen. Die Reformation und ihre Folgen“, dass diese verschiedenen Welten kein unabwendbares Schicksal zu sein haben, sondern das Wagnis der Kontaktaufnahme glücken kann.

Als profunder Kenner der Materie führt Kohnle den Leser wie eine Art Museums- oder Reiseführer behände und leichtfüßig durch die unübersichtlich wirkenden Welten der reformatorischen Epoche mit ihren verschiedenen Verästelungen, Verzweigungen, imposanten Gestalten und Hintergründen.

Von der „Kirche am Vorabend der Reformation“, über „Martin Luther“, „Einheit und Vielfalt reformatorischer Theologie“ (diese drei Kapitel sind besonders gut gelungen), „Die Entstehung evangelischer Landeskirchen“, „Wirkungen“ (hier scheint Kohnle manchmal seiner lesenden Reisegruppe fast etwas davonzueilen) und „Ausblick“ (mit dem wichtigen Hinweis, Luther nicht als Heiligen, sondern Mensch seiner Zeit zu betrachten) entfaltet und ordnet Kohnle den Kosmos der Reformation.

Dabei verliert er sich nicht in Kleinigkeiten, sondern zieht in großen Linien das Zeitalter der Reformation und ihrer Taktgeber nach, ohne dabei wichtige Details oder Hintergründe völlig außer Acht zu lassen. Solche baut er entweder sehr geschickt und manchmal beinahe fast unbemerkt ein oder aber informiert über „Infoblöcke“, die, sich abhebend vom Fließtext, wichtige Begriffe und Zusammenhänge kurz und bündig darstellen. An der einen oder anderen Stelle, hätte man sich evt. noch ein paar mehr dieser „Infoblöcke“ gewünscht.

Kohnle schreibt erfrischend klar und deutlich, ohne in der gebotenen Kürze einseitig zu werden und die großen Diskussionslinien heutiger Forschungen rund um dieses epochemachende Ereignis zu verschweigen, wie beispielsweise die Datierung des sogenannten Turmerlebnisses Luthers oder die Bewertung der Reformation als ein plötzlich-revolutionäres Ereignis oder doch eher das fast schon zwangsläufige Ergebnis des Verlaufs der mittelalterlichen Geschichte.

Auf 93 Seiten das Phänomen der Reformation zu beschreiben, ist ein Wagnis. Ein Wagnis, bei dem sich beschränkt und pointiert formuliert werden muss. Beides gelingt Kohnle auf eine gute Art und Weise. Selbstverständlich ersetzt dieses Büchlein nicht die Standardwerke zur Reformationsgeschichte und versucht es auch gar nicht. Und doch bietet sich dieses Büchlein als ein guter und profunder Reiseführer für die Beschäftigung mit der Reformation und ihrer Auswirkungen für heute an.

Theologie für die Gemeinde.“ Man wünscht diesem Bändchen und dem dahinterstehenden Vorhaben eine breite Rezeption und viele Leserinnen und Leser. Denn es ist ein gelungener Versuch, wissenschaftliche Theologie für die Gemeindearbeit fruchtbar zu machen. In unseren Zeiten, in der es zunehmend an grundlegendem Wissenshintergrund und an der Fähigkeit zum Verständnis der eigenen und fremder religiöseren Identitäten mangelt, mehr als notwendig.

Attemptemus! Mehr wissenschaftliche Theologie für die Gemeinde. Ganz entsprechend dem Vorhaben dieses Netzwerks (NThK).

Martin Böger ist derzeit Pfarrer in Stuttgart-Vaihingen.

Luther und das Charisma

von Maira Rehr

Die Bildbreite Martin Luthers reicht vom großen Revoluzzer bis zum konservativen Gewährsmann für den evangelischen Glauben. Es wurden unter Zuhilfenahme bestimmter Lutherbilder Lehrsätze der lutherischen Kirchen legitimiert und sie sind bis heute Identifikationsfiguren für viele Menschen – doch sollte das ein oder andere Bild Luthers mit Vorsicht genossen werden. Ein Beispiel, wie ein kritischer Umgang mit Lutherbildern aussehen kann, bietet eine genauere Lektüre der Leichenpredigten, welche nach Luthers Tod für diesen gehalten wurden, unter Zuhilfenahme von Max Webers Charisma-Konzepts.i

1. Was hat Luther mit Max Weber zu tun?

„Die charismatische Autorität ruht auf dem ‚Glauben‘ an den Propheten.“ii schrieb Max Weber in seinem Werk „Soziologie. Universalgeschichtliche Analysen. Politik“, als er neben zwei anderen Herrschaftstypen die charismatische Herrschaft vorstellt. Die Ähnlichkeit zwischen dieser Theorie und der lutherischen Reformationsbewegung ist nicht zu leugnen. Weber unterscheidet in der Theorie den Typen des Führers, welcher auf Luther bezogen werden kann und den Typen der Jünger, mit dem man die Gefolgsmänner und –frauen Luthers beschreiben könnte.

Die Frage, wie das Phänomen „charismatische Herrschaft“ zustande kommt, beantwortet Weber damit, dass er davon ausgeht, dass in einer Notsituation durch einen Charismatiker/ eine Charismatikerin ein Lösungsmuster aufgezeigt wird. Hierbei ist es maßgeblich, dass Gewissheit sich mit dem gesetzten Ziel verbindet.iii In diesem Prozess findet, durch die eingestellte gegenseitige Orientierung der Anhänger und Anhängerinnen und des charismatischen Individuums, eine Vergemeinschaftung statt. Es entsteht eine Herrschaft, welche legitimiert wird durch die „außeralltägliche[n] Hingabe an die Heiligkeit oder die Heldenkraft oder die Vorbildlichkeit einer Person und der durch sie offenbarten oder geschaffenen Ordnung[…]“iv. Weber beschreibt ferner das Ende einer solchen Herrschaft: Zunächst entsteht eine „Veralltäglichung“v – es finden keine Neuschöpfungen des Charismatikers oder der Charismatikerin statt, sondern das Erreichte wird tradiert und auf den Schöpfer oder die Schöpferin zurückbezogen. Darüber hinaus entsteht ein „Nachfolgeproblem“vi, welches durch passives Warten und Hoffen oder durch aktive Lösungskonzepte bewältigt werden kann.

Besonders die Veralltäglichung und die Tradierung sollen in diesem Artikel in den Blick genommen und hierbei überprüft werden, inwieweit unser Lutherbild von diesen abhängig ist. Hierfür ist ein Blick in die Leichenpredigten zu Luthers Tod interessant, denn erst an den Reaktionen der sich identifizierenden Gruppe auf dem Wegfall des charismatischen Führers zeichnen sich diese Punkte deutlich ab.

2. Luthers Tod und das Nachfolgeproblem

Zum Tode Luthers wurden insgesamt drei Leichenpredigten von den drei Reformatoren Bugenhagen, Jonas und Cölius gehalten, doch auch Melanchthon hielt eine Leichenrede für Luther an der Wittenberger Universität.vii Diese unmittelbar nach dem Tod Luthers geschriebenen Schriften zeigen den Umgang mit dem Machtvakuum, der Aporie, Apologie und den Versuch, den Tod für die Legitimation der Lehre zu nutzen.

Dies wird besonders an der von Cölius gehaltenen Leichenpredigt, „M. Mich. Cölii Sermon über der seligen Leiche D. Martin Luther’s am Morgen des 20. Febr. In der Andreaskirche zu Eisleben gethan“viii ersichtlich. Cölius ein nicht allzu bekannter reformatorischer Pfarrer, der ab dem Jahre 1525 Schlossprediger in Mansfeld war, gilt als Zeuge von Luthers Todix und hielt die erste der drei Leichenpredigten.

Die erste Grundreaktion, welche aus dem Sermon herauszulesen ist, ist eine apologetische, die mit einer persuasiven Absicht verknüpft ist. Der Autor möchte einerseits das Bild Luthers als Held der Reformation verteidigen, anderseits sollen gleichzeitig die Adressaten von diesem Bild Luthers überzeugt werden. Dies wird besonders am Aufbau und der Argumentationsstruktur deutlich.

Die Quelle gliedert sich in einer Einleitungx, vier Hauptteile und einem Schlussxi. Der erste Teilxii legt den Schwerpunkt auf einen biographischen Zugang. Es wird eine Biographiexiii gegeben und ein Überblick über das Werk Luthersxiv. Der zweite Hauptteil behandelte die Frage, wie Luther gestorben ist.xv Hier ist der Augenzeugenbericht eingebunden. Im dritten Hauptteilxvi wird versucht, durch die Allegorie biblischer Geschichten und Theologie zu klären, warum Luther genau in diesem Moment gestorben sei und wie sich die Welt nach dem Tode Luthers weiterentwickeln wird. Danach wird im vieren Hauptteilxvii auf Luthers Werk und Taten eingegangen. Die Argumentationsstruktur ähnelt sich in allen Teilen. Zuerst wird die Position der römischen Kirche oder die ihrer Amtsinhaber angegriffen,xviii in den Hauptteilen eins, drei und vier folgt dann eine Wirklichkeitskonstruktion durch Analogiesetzung zu biblischen Geschichten.xix Hierbei wird Luther meist mit einem Propheten gleichgesetzt,xx während der Papst, beziehungsweise andere Amtsinhaber die Rolle der Widersacher zugeschrieben bekommen.xxi

Am Ende der Abschnitte eins, drei und vier finden sich sowohl nochmals Papstkritik,xxii als auch die Erhöhung Luthers zu einem Propheten durch Gleichsetzung seines Wirkens mit biblischen Geschichten.xxiiiSo wird der Inhalt in eine apologetische Struktur eingebettet, die daraus besteht, die Position des Feindes zuerst zu mindern und die eigene Legitimationsbasis zu erhöhen und dadurch zu verteidigen.

Besonders hervorzuheben ist die Verwendung von Dualismen: Auf der einen Seite sind bezüglich Luthers und der lutherischen Lehre Vokabeln wie „reine“xxiv, „Wahrheit“xxv, „seligen“xxvi, „fromme“xxvii, „gottesfürchtig“xxviii, „Gerechte“xxix, „Glauben“xxx zu finden. Auf der anderen Seite – verbunden mit dem Papsttum – finden sich beispielsweise die Vokabeln „faul“xxxi, „Irrtum“xxxii, „Antichrist“xxxiii, „Teufel“xxxiv, „höllisches Sodoma“xxxv, „römisches Babylon“xxxvi und „verfallen“xxxvii. In dieser Quelle wird also eine stark polarisierte Wirklichkeitsvorstellung sichtbar.

3. Monumentalisierung Luthers

Wie in vielen Quellen über seinen Tod,xxxviii wird Luther in dieser Leichenpredigt glorifiziert und idealisiert. Durch die Schaffung dieses Lutherbildes geht die Legitimation der Lehre Luthers einher. Hier setzt eine Theorie von Volker Leppinxxxix ein: Die einsetzende Glorifizierung führt zu einer starren Monumentalisierung Luthers. Dadurch entwickelt sich, dass sich die Anhänger nach dem Tod auf den idealisiert dargestellten Luther berufen konnten, ohne dass dies mit dem wirklichen Luther übereinstimmen musste und ohne dass Luther selbst den Anhängern widersprechen oder sich anders positionieren konnte.xl Dieses monumentale, idealisierte und glorifizierte Bild möchte Cölius also seinen Adressaten übermitteln, damit die Lehre Luthers legitimiert und eine stillstehende Autorität geschaffen wird, auf den die Anhängerinnen und Anhänger der Reformation sich berufen können.

4. Tendenzen und der kritische Umgang mit Lutherbilder

Die Deutung des Todes Luthers in dieser Leichenpredigtxli weicht kaum von dem Bericht Jonas´ und Cölius´xlii ab. Luther wirkt nicht nur sehr vorbereitet auf seinen Todxliii und sehr fromm beim Sterben.xliv Auch abseits des Augenzeugenberichts lassen sich klare Tendenzen erkennen. Nicht nur die Prophetenreihen (Elia/Samuel), in welche Luther gestellt wird,xlv sondern auch die häufigen Spitzen gegen den Papst oder die anderen römische Amtsträgerxlvi und das Wirklichkeitsverständnis des Autors weisen auf tendenziöse Texte hin.

Zwar werden Überlieferung und die Echtheit der Quellen zu Luthers Tod bis heute in der Forschung diskutiertxlvii, weshalb es schwer ist objektive Aussagen darüber zu treffen, wie Luther gestorben ist. Jedoch könnte es durch die Texte möglich sein, zu analysieren, was der Tod Luthers in der reformatorischen Bewegung ausgelöst hat, welche Herausforderungen dadurch entstanden sind und zu welchen Reaktionen der Tod Luthers bei einzelnen Anhängern und in der gesamten Bewegung führte.

Viele Übereinstimmungen mit dem Charisma-Konzept Webers sind weiterhin festzustellen. Nicht nur zeigt sich Cölius als „Jünger“, der versucht die Lehre und vor allem die Person Luthers zu verteidigen. Sondern auch das Nachfolgeproblem wird in der Quelle sichtbar. Ebenso sind die Reaktionen beschrieben, die Cölius im Sermon aufzeigt. Konkret umgesetzt zeigt sich die Theorie Webers wie folgt im Sermon: Einerseits wird versucht die Lehre und das Leben zu fixieren und zu tradieren, indem Cölius diese idealisiert und verteidigt. Dies beschreibt Weber als „Veralltäglichung“xlviii. Andererseits bietet die Quelle Lösungen für das Nachfolgeproblem. So kann auch das Bitten und Hoffen auf einen Elischa durch das Deutungsmuster Webers analysiert werden: Weber betitelt diese Form der Charisma-Weitergabe als „Nachfolgedesignation“xlix.

Unklar muss bleiben, wie stark die Tendenzen in den Quellen sind und wie Luther wirklich gestorben ist. Auch die Überlieferungsgeschichte zu dieser Leichenpredigt ist wenig erforscht. Sicher hingegen ist und bleibt, dass das in den Reaktionen auf Luthers Tod propagierte Lutherbild maßgeblich unser Bild Luthers geprägt hat, dass die reformatorische Bewegung Luther monumentalisiert hat und dass dieses Lutherbild damit lange als Identitätsmarker gedient hat. Es gilt kritisch anzufragen, wie ein angemessener Umgang mit dem Leben und Werk Luthers gelingen kann, der nicht nur ein monumentalisierendes Lutherbild rezipiert. Jedoch ist gleichzeitig im Auge zu behalten, dass genau dieses Lutherbild für viele Menschen immer noch einen Identitätsmarker bildet und einen wichtigen Ankerpunkt im Glauben bietet. Bei einer kritischen Dekonstruktion dieses Bildes sollte dies nicht außer Acht gelassen werden.

i Hier ist auch der Artikel von Leppin, Volker zu beachten: Leppin, Von charismatischer Leitung.

ii Weber, Soziologie, 161.

iii Becker, Cäsar, 42.

iv Weber, Wirtschaft, 124.

v Weber, Soziologie, 163.

vi Ebd.

vii Melanchthon, Oratio.

viii Cölius, Sermon.

ix WA 54, 487-496.

x Ebd. 54, 1-15.

xi Cölius, Sermon, 74, 1-5.

xii Ebd. 54, 16-61, 25.

xiii Vgl. Ebd. 55, 36-56, 18.

xiv Vgl. Ebd. 57, 24-58, 6.

xv Ebd. 61, 26-65, 25.

xvi Ebd. 65, 26–70, 5.

xvii Ebd. 70, 6–73, 29.

xviii Vgl. Ebd. 54, 26–55, 3; 65, 33-36; 70, 13-23.

xix Vgl. Ebd. 56, 29–59, 12; 67, 37-68, 24; 70, 24-38.

xx Vgl. Ebd. 59, 3; 70, 38-71, 2.

xxi Z.B. Ebd. 57, 27-34.

xxii Ebd. 61, 15f.; 68, 29-35; 73, 37-74, 1.

xxiii Ebd., 61, 21; 73, 30-35.

xxiv Ebd., 57, 25.

xxv Ebd., 56, 29.

xxvi Ebd., 69, 18.

xxvii Ebd., 70, 14.

xxviii Ebd., 70, 14.

xxix Ebd., 69, 23.

xxx Ebd., 65, 13.

xxxi Ebd., 54, 27.

xxxii Ebd., 57, 30.

xxxiii Ebd., 57, 29.

xxxiv Ebd., 62, 32.

xxxv Ebd., 70, 17.

xxxvi Ebd., 73, 38-74, 1.

xxxvii Ebd., 59, 20.

xxxviii Bspw. Justus Jonas: Leichenpredigt; Bugenhagen: Leichenpredigt o. WA 2, 685-697.

xxxix Leppin, Luther, 348f.

xl Wolgast, Biographie, 71.

xli Hier ist besonders der Augenzeugenbericht im Sermon zu beachten, Cölius, Sermon, 61, 26-64.

xlii WA 54, 487-496.

xliii Cölius, Sermon, 62, 4f.

xliv So betet Luther dreimal in den letzten Stunden: Cölius, Sermon, 62, 37; 63, 15f.; 64, 19f. und leitet darüber hinaus andere zum Beten an, Cölius, Sermon, 63, 3-6.; Auch die Frage, welche Luther vor seinem Tod gestellt wird und die Antwort wirkt sehr fromm und harmonisierend, Cölius, Sermon, 64, 22-26.

xlv Vgl. zB. Cölius, Sermon, 56, 19ff.; 67ff.

xlvi Vgl. beispielsweise Ebd., 54, 26ff.; 57, 27ff; 58, 32ff.; 70, 13ff.

xlvii Freybe, Entstehung, 105f.

xlviii Weber, Soziologie, 163.

xlix Ebd., 163.

Literatur

Bugenhagen, Leichenpredigt: Bugenhagen, Johann: D. Johann Bugenhagen’s Leichenpredigt auf D. Martin Luther, Wittenberg, 22. Februar 1546, in: Förstemann, Karl E. (Hg.): Denkmale dem D. Martin Luther errichtet und zur dritten Säcularfeier des Todes Luther’s, Nordhausen 1846, 87-93.

Cölius, Sermon: Cölius, Michael: M. Mich. Cölii Sermon über der seligen Leiche D. Martin Luther’s am Morgen des 20. Febr. in der Andreaskirche zu Eisleben gethan, in: Förstemann, Karl E. (Hg.): Denkmale, dem D. Martin Luther von der Hochachtung und Liebe seiner Zeitgenossen errichtet und zur dritten Säcularfeier des Todes Luther’s, Nordhausen 1846, 54-74.

Cölius, Michael ; Jonas, Justus: Berichte vom christlichen Abschied aus diesem tödliche Leben des ehrwürdigen Herrn D. Martini Lutheri, 1546 (WA 54, 487-496).

Jonas, Leichenpredigt: Jonas, Justus: Leichenpredigt, in: Pasig, Julius L. (Hg.): Dr. Martin Luther’s letzte Lebenstage, Tod und Begräbnis. Eine Denkschrift zur dritthundertjährigen Gedächnißfeier des Todestages Luther’s. Nach dem Quellen, Leipzig 1846, 57-74.

Melanchthon, Oratio: Melanchthon, Philipp: Oratio in funere reverendi viri D. Martini Luther, recitata Vitebergae a Philippo Melanchthone. Lipsiae edita in officina Valentini Papae. Anno M.D. XLVI, 214-219.

Becker, Cäsar: Becker, Kurt E.: Der römische Cäsar mit Christi Seele. Max Webers Charisma-Konzept. Eine systematisch kritische Analyse unter Einbeziehung biographischer Fakten, Frankfurt a. M. 1988.

Leppin, Luther: Leppin, Volker: Martin Luther, Darmstadt 22010.

Leppin, Von charismatischer Leitung: Leppin, Volker: Von charismatischer Leitung zur Institutionalisierung. Die Bedeutung der Monumentalisierung Luthers im Gesamtgeschehen der Reformation. In: Stefan Michel; Christian Speer (Hg.): Georg Rörer (1492-1557). Der Chronist der Wittenberger Reformation, Leipzig 2012, 275-285.

Weber, Wirtschaft: Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. Grundriss der verstehenden Soziologie, Tübingen 51972.

Weber, Soziologie: Weber, Max: Soziologie. Universalgeschichtliche Analysen. Politik, Stuttgart 51973.

Freybe, Entstehung: Freybe, Peter: Entstehung und Überlieferung der Texte, in: Evangelisches Predigerseminar Lutherstadt Wittenberg (Hg.): „Vom Christlichen abschied aus diesem tödlichen leben des Ehrwirdigen Herrn D. Martini Lutheri“. Drei zeitgenössische Texte zum Tode D. Martin Luthers, Stuttgart 1996, 105-112.

Wolgast, Biographie: Wolgast, Eike: Biographie als Autoritätsstiftung. Die ersten evangelischen Lutherbiographien, in: Berschin, Walter (Hg.): Biographie zwischen Renaissance und Barock. Zwölf Studien. Heidelberg 1993, 41-71.